Die Oberstufe im Bann von Hamlet
Unsere Oberstufenklassen besuchten heuer das Stück Hamlet des Vienna′s English Theatre. Clive Duncan’s Bearbeitung von William Shakespeare’s Tragödie Hamlet zeichnet sich durch eine sprachlich vereinfachte und zugleich werknahe Gestaltung aus. In dieser Fassung übernimmt Horatio die Funktion eines Erzählers, der die Ereignisse um Hamlet mithilfe einer Schauspieltruppe rekonstruiert und überliefert.
Hamlet, Prinz von Dänemark, erfährt in Wittenberg vom Tod seines Vaters. Bei seiner Rückkehr stellt er fest, dass sein Onkel Claudius den Thron bestiegen und Hamlets Mutter geheiratet hat. Aufgrund einer außenpolitischen Bedrohung wird Hamlet zum Verbleib am Hof bewegt, was seine innere Ablehnung der neuen Verhältnisse verstärkt. Die Erscheinung des Geistes seines Vaters, der Claudius des Mordes beschuldigt, stürzt Hamlet in einen inneren Konflikt. Um Gewissheit zu erlangen, täuscht er Wahnsinn vor und lässt durch eine Schauspielaufführung den mutmaßlichen Tathergang nachstellen. Die Reaktion des Königs bestätigt den Verdacht. Trotzdem zögert Hamlet, Claudius zu töten. Die Folgen seines Handelns führen zum Tod Ophelias und münden schließlich in ein Fechtduell mit Laertes, das in der finalen Auseinandersetzung endet.
Sowohl Schüler:innen, als auch Professor:innen verfolgten dieses tragische Theaterstück mit großer Spannung.