München erleben: Zwischen Geschichte, Technik und den Ursprüngen des Lebens
Ende Mai hieß es für die Klasse 5Ar: Servus München! Fünf Tage lang tauschten die Schüler:innen den gewohnten Schulalltag gegen ein abwechslungsreiches Programm in der bayerischen Metropole ein – eine Reise voller neuer Erkenntnisse und gemeinsamer Erlebnisse.
Der Startschuss fiel mit einer interaktiven Schnitzeljagd durch die Münchner Innenstadt. Mit kniffligen Quizfragen und kreativen Selfie-Challenges im Gepäck erkundete die Klasse die bayerische Metropole auf eigene Faust. Am zweiten Tag besuchte die Gruppe die KZ-Gedenkstätte Dachau. Im Rahmen einer geführten Besichtigung setzten sich die Schüler:innen intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus und den Mechanismen der Ausgrenzung auseinander – ein eindrucksvoller Vormittag, der zur Reflexion über die Folgen totalitärer Ideologien anregte. Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Wissenschaft. Im Deutschen Museum konnten die Schüler:innen im Workshop „Lichtwege“ zunächst ihren Teamgeist unter Beweis stellen und gemeinsam kreative Installationen erschaffen. Danach schlüpften sie selbst in die Rolle von Wissensvermittlern: In Kleingruppen wählten sie ein Exponat aus und produzierten kurze, anschauliche Erklärvideos, um die Funktionsweise technischer Meilensteine verständlich zu machen. Den wissenschaftlichen Abschluss bildete ein Treffen mit dem Biophysiker Dieter Braun. In seinem packenden Vortrag „Wie man den Ursprung des Lebens im Labor nachbauen kann“ gab er faszinierende Einblicke in die aktuelle Spitzenforschung. Zum finalen Programmpunkt hieß es dann „Abheben“: Im ESO Supernova Planetarium in Garching tauchte die Klasse bei einer immersiven Show in die Tiefen des Weltalls ein. Die Projekttage boten weit mehr als nur Faktenwissen. Ob beim Erkunden, Präsentieren oder Diskutieren – die 5Ar hat gezeigt, dass Lernen ein Abenteuer ist, das weit über das Klassenzimmer hinausgeht.